Zu den wirklich schweren Geschützen im Online-Marketing gehören die sogenannten Prelaunch-Phasen, in welchen potentielle Käufer auf ein neues Produkt "vorbereitet" werden. Einige Infomarketer aus den USA haben die Prelaunch-Phasen so perfektioniert, das die Ergebnisse geradezu schockierend sind.
Dabei ist es - wie immer wenn man es einmal weiß - garnicht so schwierig und auch ziemlich einleuchtend, warum das Prelaunch-Phänomen einen so starken Sog bei den Endverbrauchern erzeugt. Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr über den Aufbau von Prelaunch-Phasen sowie deren Umsetzung.
Erstens statt eines 30-Seiten Salesletter werden über den Prelaunch-Zeitraum 1-2 mal wöchentlich kleine Broadcast-Email-Häppchen an die eigene Verteilerliste gesendet. Die Salespage, welche aus den Bausteinen Headline, Story, Content, Benefit, Offer, Beweis, Garantie und Call-to-Action besteht wird einfach über 6-8 Wochen aufgeteilt und "Scheibchenweise" per Email versandt – in der selben Reihenfolge wie im Salesletter – von oben nach unten! Das ist der erste ganz wichtige Punkt.
Zweitens nutzen die Prelaunch-Master die großen Emaillisten ihrer Affiliatearmeen, über welche das selbe Email-Prelaunch-Programm versendet wird.
Drittens werden durch clevere Marketingaktionen die potentiellen Kunden im Prelaunch dazu motiviert, die eigenen Freunde, Bekannten, Verwandten, Kollegen und Geschäftspartner einzuladen, da man so beispielsweise 30% Rabatt bekommt, wenn man das Produkt dann erwirbt. Kauft man es später nicht, kann man den Gutschein beliebig verschenken. Allein solche Aktionen multiplizieren Traffic, Bekanntheit, Leads und Buzz so stark, dass hier der Prelaunch bereits eine Eigendynamik entwickelt. Die User werden dabei immer wieder auf sogenannte Viral-Friend-Generatoren geleitet.
Viertens wird eine permanente Verknappung samt "Zeitdruck" erzeugt, z.B. durch Timer, Countdowns und verschiedene andere Begrenzungen.
Fünftens werden im Vorfeld in Form von Videos, Interviews, Screencapture-Aufnahmen, Screenshots etc. die Fragen...
... beantwortet. Duch diesen Prelaunch-Content wird somit weiter Bekanntheit aufgebaut, Knappheit erzeugt, es wird Storytelling eingesetzt, Events organisiert, Beweise werden demonstriert, Interaktion angeboten, Vertrauen aufgebaut und Konsistenz aufgezeigt.
"Denn das Ziel eines Prelaunches ist nichts anderes als List Building, Sales Momentum, Beziehungs- und Vertrauensaufbau, Positionierung als Experte, Reaktion im Markt erreichen, Bekanntheit steigern und viralen Buzz auszulösen."





Alle diese Webseiten sind einfache 1-seitige Verkaufsseiten auf welche teure Informationsprodukte verkauft werden. Der Prelaunch erzeugt bei manchen dieser Beispiele einen Traffic, welchen normalerweise große Portale wie WELT, SPIEGEL oder HEISE nur durch den Einsatz schwerer Werbeetats erreichen.
Ich denke Sie können sich selber ausrechnen, was passiert wenn Sie solche Trafficmassen für Tage oder Wochen auf Ihrer Verkaufsseite haben, welche ein Infoprodukt für 100, 200 oder 500 € verkauft...
Doch was wirklich bemerkenswert ist und die Peaks in den Screenshots deutlich zeigen ist, das das ganze künstlich erzeugt wird - nämlich durch die Mechanismen eines Prelaunch. Und das bedeutet es ist replizierbar. Sicherlich nicht in dem Maße im deutschsprachigen Markt, da der deutschsprachige Markt im Internet anfürsich schon wesentlich kleiner ist, aber es ist replizierbar. Schauen Sie sich die folgenden Listen genauer an...
Für Käufer können Sie die folgende Autoresponder-Serie entwickeln:
Für Ihren Erfolg im Internet!
Freundliche Grüße
Tobias Knoof
List Building, Sales Momentum, Beziehungs- und Vertrauensaufbau, Positionierung als Experte, Reaktion im Markt erreichen, Bekanntheit steigern.
Mega Artikel, vielen Dank.
Bin echt überrascht mit wieviel Freizügigkeit hier die wahren Geheimnisse völlig KOSTENLOS preisgegeben werden.
Für mich ist dies der interessanteste Online Marketing Blog Deutschlands!!!
Bin aber auch schon gespannt welchen PreLaunch Sie mit diesem so wertvollen Blog vorbereiten...
... seit Wochen frag ich mich das schon...
Für mich steht Christoph Mogwitz an der Spitze deutscher InfoProdukte,
und Sie sind der beste Blogger!
Wahrscheinlich kommt aber bei Ihnen auch bald ein Spitzenprodukt auf den Markt, stimmts...?
Übrigens, ich wollte oben 5 Sterne geben, aber er hat schon den ersten klick gewertet, bei dem ich dachte ich komme in den Abstimmungsbereich... das war zufällig 3, aber ich meinte 5, alles klar..?
ivan
PS.
Ich produziere gerade Videos für Ferienwohnungen und Gebiete im Schwarzwald und werde bald eine PreLaunch-Phase für MarketingPakete im Tourismus-Bereich beginnen, daher waren die Tipps goldrichtig jetzt.
Hallo Ivan,
vielen Dank für dieses tolle Kommentar. Wenn die Informationen für meine Leser wertvoll sind freut mich das natürlich ganz besonders! Und mit Sicherheit werden auch in Zukunft weiterhin solche derart wertvollen Informationen folgen, da meiner Meinung nach ein Infomarketer aus der "Geld verdienen im Internet" Szene schlicht und ergreifend dafür zu sorgen hat, das seine Leser mit den entsprechenden Informationen und Produkten auch tatsächlich mehr Geld im Internet verdienen. Auch die StartupChecklisten sind mit dieser "Grundhaltung" aufgebaut.
Viele Grüße
Tobias
Hallo Tobias,
super Gedanken. Ich plane für dieses Jahr einen Onlinekurs aufzubauen. Nun bin ich noch GANZ am Anfang. Habe so gar keinen Verteiler und muss das aufbauen. Deine Ideen haben auch einen weiteren Vorteil: Während des Prozesses, kann man ja noch sehr gut an seinem Produkt weiterarbeitn und ggf. auch auf Kundenwünsche reagieren, die man dann sicher auch erfragen kann.
Dennoch: Es hört sich alles nach SEHR viel Arbeit an. Und nach vielen Dingen, die ich jetzt eh noch nicht verstehe.
Viele Grüße
Christian
Hallo Christian,
auch wenn es manche Leute nicht gern hören: Ja, es ist viel Arbeit, verdammt viel Arbeit. Und es gibt keine Schnell-Kohle-machen Rezepte. Alles ist solide Handwerksarbeit und je besser man sein Handwerk versteht und je disziplinierter und härter man arbeitet, je erfolgreicher wird man werden. Auch und gerade im Internet. Mehr "Geheimnis" gibts da nicht. Baue etwas auf... der Wert dessen wird sich widerspiegeln in deinen Umsätzen.
Daher kann ich dir nur die wertvollste Frage überhaupt als zukünftigen Unternehmer mit auf den Weg geben. Frage dich permanent: Wie kann ich anderen Leuten möglichst hohen Nutzen und hohen Wert geben?
Viele Grüße
Tobias
Ich finde den Artikel sehr gut,
allerdings wird hier nicht die Frage beantwortet, wie man in der Prelaunch-Phase vorgehen muss, wenn man noch KEINE email-Verteilerliste hat. Wie kann man gezielt vorgehen, um User zu bewegen, sich in meine Verteilerliste einzutragen, um beim Launch des Produktes dann informiert werden zu können.
Hier würde mir eine Lösung sehr helfen.
Thomas
Hallo Tobias,
mit Genuss lese ich immer wieder Mails, um festzustellen, dass die von einem wahren Profi stammen.
Du hast mich immer wieder inspiriert, doch leider hatte ich es nie umsetzten können. Aber deine Checkliste für einen Relaunch und die Liste für eine Autoresponder-Emailserie ist echt super.
Danke für die tollen kostenlosen Infos.
Mario
Hallo Thomas,
vielen Dank für dein Feedback! Ja, der beschriebene Prelaunch-Prozess ist natürlich speziell mit einer eigenen Emailliste umsetzbar. Aber auch ohne eigene Liste kann man diesen oder einen vereinfachten Prozess nutzen... Versuche einfach - wie bei Prelaunches auch generell üblich - weitere Partner zu finden, welche eine Handvoll Emails zu zeitlich abgestimmten Tagen an ihre eigene Liste versenden.
Natürlich werden das Partner nur machen, wenn du ein Partnerprogramm hast und die Partner einen Partnerlink nutzen können. Hast du noch eine eigene Liste wird es natürlich um so effektiver! Auch kannst du deinen Prelaunch im Blog begleiten, ähnlich wie das hier beim TrafficPrisma gemacht wurde. Je, mehr dieser Elemente du nutzt, desto effektiver wird es funktionieren!
Viele Grüße
Tobias
Hallo Mario,
vielen Dank für deine freundlichen Zeilen! Super, wenn es dir weiterhilft... Die ganzen Emails kannst du übrigens vortexten und in eine Autoresponder-Serie einpflegen. So könntest du sogar für jeden neuen User in deiner Emailliste einen Prelaunch für ein bestimmtes Angebot aufbauen. Jedoch ist es wichtig, zwischendurch immer wieder wertvolle Fachinformationen zu veröffentlichen!
Viele Grüße
Tobias
Hallo Tobias,
ein sehr guter Artikel zum Thema Prelaunch! Mich stört nur die zeitliche oder auf Stückzahlen Begrenzung, da für mich eine Prelaunch eine Markteinführung eines Produktes darstellt. Also, eine Produktvorstellung vor dem Start!
Wenn man natürlich den Markt und den Werdegang digitaler Produkte beobachtet, bemerkt man, dass diese sehr kurzlebig sind, egal ob Software, Skripte, Tools oder eBooks. Noch kurzlebiger sind meistens Reseller Produkte und gerade deshalb glaube ich, nutzen immer mehr Infomarketer eine Prelaunch, denn das generiert in kurzer Zeit eine enorme Opt-In Liste.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass in einem kurzen Zeitraum ein großer Umsatz generiert werden kann und gerade dies kann mit anderen Methoden nicht erreicht werden.
Da ich mich über die Jahre auf Suchmaschienen -, oder besser gesagt Nischen-Marketing spezialisiert habe, und damit ein ständiges Einkommen generiere, ist es eine reine rechnerische Angelegenheit was besser läuft.
Sicher gilt es über eine Prelaunch nachzudenken und es einmal zu testen, denn Du hast es ja sehr gut vor gemacht, dass es auch anders geht!
Siehe, Trafficprisma!
Liebe Grüße
Lothar
Hallo Lothar,
danke für den Kommentar. Letztlich muss jeder für sich entscheiden, wie er das mit seinem Prelaunch macht. Sicher ist Software und Co. eine schnelllebige Produktpalette, aber was zählt ist doch der Gesamtplan dahinter
Was will man wann und wie vorstellen und mit welchem Gesamtziel?
Liebe Grüße
Franziska
Hallo Tobias,
Das Marketing in der Prelaunchphase, wie von Ihnen beschrieben, habe ich etwa einem Jahr mitverfolgt bei der Lancierung von Clickbankprodukte. Der ganzen Hype bringt offenbar Cash, ansonsten würde man es nicht machen.
Mich wundert, dass soviel Zeit und Geld in Verpackung und Werbung investiert wird während dass die Produkte, die lanciert werden, meistens das Prädikat gerade ausreichend verdienen. Verfallsdauer zwei Wochen.
Hinzu kommt, dass es offenbar keine wirksame Kontrolle gibt die unseriöse Anbieter aus dem Verkehr zieht. Denn ich habe viele Produkte zurück gegeben wobei Inhalt und Verpackung ganz unterschiedlich waren.
Ich möchte hier in Europa nicht zum Nachahmen empfehlen.
MfG
Gabriel Daalmans
Hallo Herr Daalmans,
ja, es ist wohl leider so, dass es immer wieder auch "schwarze" Schafe unten den Anbietern gibt, deshalb gibt es in Deutschland ja auch das gesetzliche 14-tägige Rückgaberecht. Seriöse Anbieter bieten zudem auch von sich aus eine Testphase an (wie wir 30 Tage). Zudem zeichnen sie sich auch durch diverse Prädikate oder ihren "guten" Ruf aus...aber ich kann schon all diejenigen verstehen, welche sich auf tolle Produkte freuten und dann nur "Schund" bekamen...
Liebe Grüße
Franziska