Blog

Wissenswertes über Digitale-Infoprodukte.de! Der Blog ist seit 2008 aktiv und erreichte im Jahr 2012 die magischen Schallmauern von 1.000 Posts, 10.000 Kommentaren, 100.000 Videoabrufen und 1.000.000 Besuchern! Insbesondere die Themen Trafficaufbau und Vermarktung von Infoprodukten werden in den lesenswerten Beiträgen behandelt...

Die 11 Schritte Notfall-Checkliste, um Katastrophen bei Prelaunch-, Launch- und Relaunch-Szenarien zu vermeiden

16

Die 11 Schritte Notfall-Checkliste, um Katastrophen bei Prelaunch-, Launch- und Relaunch-Szenarien zu vermeidenEs ist soweit!

Sie stehen kurz vor dem Relaunch Ihrer Website, vor dem Launchtag Ihres neuen Produktes oder vor dem Start einer Produkteinführung im Online-Shop… und plötzlich passiert die “Katastrophe”: Der Rechner stürzt ab, die Festplatte hat einen Total-Crash, der Blitz schlägt ein und der Server mit der neuen Website geht “down”…

Alles halb so wild, wenn da nicht schon alle Kunden informiert, die Newsletter samt Link versendet, der Prelaunch seit Wochen läuft und in den Social Communities die Website gepostet wären. Hinzu kommt, dass nicht erreichbare Webseiten nach einige Indexierungsversuchen von Google nicht mehr besucht und gänzlich aus dem Suchmaschinenindex gelöscht werden. Worst Case!

Damit Sie auch in solchen Situationen in Zukunft kühlen Kopf bewahren, immer die Kontrolle behalten und in der Hektik des Geschehens genau wissen, was zu tun ist, haben wir für Sie diese 11 Schritte Notfall-Checkliste entwickelt, welche Sie sich dringend bookmarken und ausdrucken sollten. Erfahren Sie auf den folgenden Zeilen, was alles passieren kann und wie Sie im Notfall trotzdem Ihren Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten…

11 Schritte Notfall-Checkliste

Es gibt viele Szenarien im Internet, bei welchen nun wirklich absolut nichts schief gehen darf. Da wären zum Beispiel Prelaunchszenarien, bei welchen Kunden wochenlang vorher über ein Produkt informiert werden… ein plötzlicher Serverausfall wäre hier fatal. Da gibt es die Launchszenarien, bei welchen dutzende Affiliates gleichzeitig ein Produkt bewerben, ein Ausfall des Zahlungsanbieters wäre hier eine mittlere Katastrophe. Es es gibt die Relaunchszenarien, bei welchen eine neue Website eingeführt und oftmals mit hohem Support-Aufwand in den ersten Tagen LIVE betreut und moderiert wird. Ein Ausfall des Support-Teams würde den kompletten und meist kostspieligen Relaunch zu Nichte machen.

Damit all diese Dinge nicht passieren bzw. im Notfall schnell hilfreiche Entscheidungen getroffen werden können, ist es wichtig, überhaupt erst einmal einen Überblick zu haben, was alles passieren kann… und wie Sie mit den einzelnen Problemfällen im Notfall umgehen. All den folgenden Situationen voraus ist es natürlich wichtig, VOR einem wichtigen Ereignis… wo alles perfekt laufen muss… ein komplettes Backup aller Daten vorzunehmen.

Ebenso sinnvoll ist es, alles noch einmal grundlegend zu updaten und zu aktualisieren… und anschließend noch einmal ein komplettes Update durchzuführen. Somit ist alles auf dem neusten Stand und man hat eine komplette Sicherheitskopie von VOR dem Update und NACH dem Update. Die Daten sollten neben einer Sicherung auf dem Rechner auch auf einer externen Festplatte sowie als CD/DVD Backup gesichert werden. Im Notfall hat man so einen ersten schnellen Zugriff auf alle relevante Daten. Ein solches Komplett-Backup für einem wichtigen Großereignis sollte folgendes beinhalten:

  1. Backup des kompletten Server
  2. Backup aller Datenbanken
  3. Backup des kompletten Arbeitsrechner
  4. Backup aller Kundendaten
  5. Backup aller Prelaunch- & Launchtexte
  6. Backup der entscheidenden Website/Shop/Landingpage

Sind alle Backups sauber gespeichert und auf verschiedene Medien kopiert, kann es nun daran gehen, die folgende Notfall-Checkliste für seine eigenen Bedürfnisse anzupassen. Die Betonung liegt hier auf VORHER! Tragen Sie also alle relevanten Daten, Passwörter, Telefonnummern, Supportlinks, Kontakte, Ansprechpartner, Kundennummern etc. im Vorfeld zusammen. Wenn ein Notfall eintritt, ist dafür meist keine Zeit und die Nerven liegen “blank”…

Auf folgende Szenarien sollten Sie sich vorbereiten, wenn große Projekte veröffentlichen, Prelaunch- und Launchszenarien durchführen oder den Relaunch einer Website/Shop planen. Andernfalls kann es zu sehr schmerzhaften finanziellen Schäden und Imageverlusten kommen…

1. Computerausfall

Dies ist eines der geringeren Probleme und mit etwas Aufwand und Organisationstalent schnell geklärt. Sorgen Sie einfach im Vorfeld dafür, dass Sie einen Ersatzrechner haben. Egal ob neu gekauft, von Freunden, Nachbarn oder Bekannten geliehen oder in einem Computerladen für einen Kurzeinsatz geleast.

Notfall: Ist Ihr Computer nicht mehr einsatzbereit, durch z.B. Virenbefall, einen Festplatten-Crash oder durch Diebstahl, greifen Sie ohne Zeitverzögerung auf den Ersatzrechner zu, welchen Sie sich im Vorfeld organisiert und eingerichtet haben (notwendige Programme im Vorfeld installieren!). Gleichzeitig informieren Sie den Computerdienst in Ihrer Nähe über das Problem und bestellen einen Notfall-Service-Techniker für SOFORT, damit dieser das Problem beheben kann, während Sie mit dem Ersatzrechner arbeiten. Suchen Sie sich daher entsprechende Rufnummern heraus und fügen Sie die Nummern dieser Notfall-Checkliste zu.

2. Internet-Ausfall

Dieses Problem ist schon etwas schwerwiegender, da das Internet für die meisten Aktivitäten, ja selbst für einen “Hilferuf” bei Freunden oder in einem Forum, gebraucht wird. Sorgen Sie daher im Vorfeld Ihres Internet-Ereignisses dafür, dass Sie einen Internet-USB-Stick haben und ausnahmsweise (falls möglich) einen WLAN-Zugang samt Passwort Ihres Nachbarn haben.

Notfall: Ist das Internet ausgefallen, nutzen Sie sofort den Internet-USB-Stick, welchen Sie sich im Vorfeld organisiert haben. Dieser sollte natürlich schon getestet und installiert worden sein, so dass es eben im Notfall alles etwas schneller geht. Sollten Sie keinen Internet-USB-Stick haben oder dieser aus sonstigen Gründen ebenfalls ausgefallen sein, nutzen Sie den WLAN-Zugang Ihres Nachbarn oder greifen Sie auf einen öffentlichen HOT-SPOT zu. Sie sollten sich natürlich im Vorfeld informieren, wo es solche Punkte in Ihrer Nähe gibt. Alternativ bietet sich auch das eigene Smartphone/Iphone an, um diese HOT-SPOTS zu lokalisieren. Installieren Sie daher im Vorfeld eine entsprechende APP.

3. Serverausfall

Mit einem Serverausfall kurz bevor Ihre Affiliates mailen oder die Kunden Ihre neue (Verkaufs)Seite besuchen, haben Sie schon ein ziemlich ernstes Problem. doch auch diese Pannen… und mögen sie noch so unverschuldet sein… können innerhalb kürzester Zeit behoben werden. Es kommt immer wieder vor, dass selbst große Hoster für Stunden Offline sind, und damit auch hunderte oder tausende Server.

Notfall: Sollte dieses Szenario eintreten, müssen Sie sofort Ihren Hoster anrufen. Vertrauen Sie hier nicht auf den Email-Support, dieser kann unter Umständen einige Stunden dauern… was ja trotzdem schon schnell ist, jedoch für diesen speziellen Notfall nicht schnell genug. Schreiben Sie sich daher dringend alle wichtigen Parameter Ihres Hosters sowie Ihres Hosting-Accounts zusammen, wie: Kundennummer, Servername, Domainname, Telefon-Hotline-Nummer und halten Sie alle weiteren persönlichen Daten griffbereit. Meistens hilft schon ein Neustart des kompletten Servers, um das Problem zu beheben. Handelt es sich um ein schwerwiegenderes Problem wie einen Server-Crash oder sogar den Ausfall eines ganzen Rechenzentrums, haben Sie nur noch eine Chance: Sie sollten schnell bei einen anderen Hoster ein Hosting-Paket buchen (im Vorfeld schon informieren und aussuchen) und anschließend schnellstmöglich Ihre Backup-Daten einspielen. Achten Sie darauf, dass Sie bei diesem Notfall-Hoster keinen kompletten Server buchen, dies dauert meistens 24h oder mehr bis zur Betriebsbereitschaft. Buchen Sie lieber ein großes Hosting-Paket, denn die Zugangsdaten kommen meist automatisiert per Autoresponder innerhalb weniger Minuten. Spielen Sie dann das komplette Backup ein und importieren Sie die Datenbanken. Dies ist bei einem totalen Server-Crash die schnellste und einfachste Möglichkeit.

4. Website-Ausfall

Nicht ganz so schwer wiegt das Problem, wenn Ihre Website ausfällt. Für diesen Fall liegt zwar wahrscheinlich ebenfalls ein Problem beim Server vor, es kann aber auch mit dem Quellcode, den Skripten oder den Datenbank-Connections zu tun haben. Das heißt: Ihr Server könnte evt. auch einfach zu “schwach” sein für den großen Trafficsturm, den beispielsweise eine mehrwöchige Prelaunch-Phase auslöst.

Notfall: Starten Sie als erstes Ihren Server neu. Sollte dies nicht funktionieren oder es wiederholt zu Performance-, Datenbanken- oder Connection-Problemen kommen, sollten Sie im Eilgang eine neue Datenbank anlegen. Exportieren Sie dabei die Daten der alten Datenbank und importieren Sie die Daten anschließend in die neue Datenbank. Manchmal können sich Datenbanken “verschlucken” und es kommt zu fast irreparablen Problemen. Hier müssen Sie einfach eine neue Datenbank anlegen und die alten Daten in die neue überspielen. Als zweites Notfall-Mittel sollten Sie eine “Notfall-Installation” Ihrer Website, Landingpage, Verkaufsseite etc. auf einem anderen Hosting-Paket (mit anderer IP-Adresse) installieren oder besser noch die Original-Website klonen. So können Sie im Notfall mit einem einfachen Redirect-Befehl den kompletten Trafficstrom auf den “Klon” lenken. Suchen Sie sich im Vorfeld einen entsprechenden Redirect-Befehl im Internet heraus und fügen Sie diesen dieser Notfall-Checkliste hinzu.

5. Zahlungsanbieter-Ausfall

Sollte ein Zahlungsanbieter, eine Zahlungsschnittstelle oder ganz allgemein die Zahlungsmöglichkeit einer Website ausfallen, dann haben Sie unter Umständen gerade in Prelaunch- und Launchszenarien ganz erhebliche Umsatzeinbußen. Ein Großteil des Traffics und damit Umsatzes wird nämlich in den ersten 72h generiert, ein Zahlungsanbieter-Ausfall sollte daher um jeden Preis vermieden werden!

Notfall: Bei größeren “Zahltagen”, ab 5-stelligen Summen, sollten Sie dringend vorher die entsprechenden Payment-Anbieter informieren (Paypal, Sofortüberweisung, Shareit). Es kann sein, dass diese bei zu großen Umsätzen Ihre Accounts sperren, was zu bösen Überraschungen führen kann. Organisieren Sie sich daher auch im Vorfeld von jedem Zahlungsanbieter den Sie nutzen einen Zweit-Account. Dies ist zwar im Notfall nur eine temporäre Linderung des Problems, da auch ein Zweit-Account schnell vom Anbieter gesperrt werden kann. Es ermöglicht Ihnen aber einen kleinen zeitlichen Vorsprung um handeln zu können und beispielsweise den Support der Payment-Anbieter telefonisch zu kontaktieren. Für eine Verifizierung und Freischaltung des Accounts sind meist umfangreiche Firmenunterlagen wie Gewerbeschein oder AG-Satzung notwendig. Dies verlangen die Anbieter, um illegaler Geldwäsche einen Riegel vorzuschieben und ist auch gesetzlich vorgeschrieben. Legen Sie daher bereits im Vorfeld alle relevanten Dokumente sowie die Fax- und Supportnummern der Payment-Anbieter bereit, den ein längerer Ausfall von Zahlungsschnittstellen kann zu enormen finanziellen Verlusten führen. Alles muss in so einer Situation sehr schnell gehen!

6. Support-Ausfall

Ein Support-Ausfall kann gerade bei einem Neustart oder Relaunch einer Website starken Unmut der Kunden nach sich ziehen, was wiederum in Kaufabbrüchen und damit Umsatzeinbußen einhergeht. In so einem Fall sollten Sie Ihr Support-Team bereits im Vorfeld instruieren, was in der Not zu tun ist. Eine entsprechende kleine Checkliste wäre mit Sicherheit von Vorteil, damit auch alle Beteiligten im Support die Ruhe bewahren.

Notfall: Mit hoher Wahrscheinlichkeit kommunizieren Sie schon seit geraumer Zeit bei Ihren Kunden, auf Ihrer Website und ganz allgemein im Internet eine ganz bestimmte Support-Emailadresse (oder auch mehrere) und/oder einen Support-Link zu Ihrem Helpdesk/Ticketsystem. Sollte irgendetwas davon ausfallen gehen Sie einfach folgendermaßen vor: Loggen Sie sich in Ihren Hosting-Account ein, wo Sie auch die Emailadressen angelegt haben. Diese können bei den meisten Hostern beliebig auf andere Emailadresse weiter geroutet werden. In diesem Fall macht es aber wahrscheinlich keinen Sinn eine neue Adresse anzulegen, da diese vielleicht auch nicht funktioniert. Routen Sie lieber alle bestehenden Support-Adressen temporär an eine GMX oder WEB.de Adresse weiter, dort kommen zumindest schon einmal alle Emails weiterhin an. In Ihrem privaten Postfach bei z.B. GMX können Sie nun noch einen Autoresponder einstellen, welcher die Kunden informiert, dass es gerade ein kleines Problem gibt, sie aber schnellstens informiert werden, wenn wieder alles läuft. Wichtige Tickets können Sie auch direkt beantworten. Sollte jedoch das ganze Ticketsystem ausfallen, routen Sie sofort per “Redirect” all jene URL´s um, welche normalerweise auf das Ticketsystem verweisen. Legen Sie nun eine neue Unterseite auf Ihrer Domain an, auf welcher Sie ein Formular von z.B. Foxyform.de einbauen. Somit können Sie ebenfalls recht entspannt und temporär den kompletten Support aufrecht erhalten.

7. Stromausfall

Bei Stromausfall im wichtigsten Moment, also wenn beispielsweise Ihre Kampagne startet oder Ihre Leadliste gerade per Newsletter den neuen Link zur Verkaufsseite erfahren hat, können Sie eigentlich nicht viel machen. Sollte Ihr kompletter Server betroffen sein, lesen Sie unter Punkt 3 “Serverausfall” nach. Wenn es nur Ihren Rechner betrifft und Sie praktisch “blind” sind und nicht wissen, was auf Ihrer Website, im Support oder bei Paypal gerade passiert, dann haben Sie trotzdem noch einige Optionen.

Notfall: Prüfen Sie sofort, ob der Stromausfall nur in Ihrem Büro oder Ihrer Wohnung der Fall ist, oder ob es das ganze Haus betrifft. Suchen Sie dafür den Stromkasten und checken den FI-Schalter. Alternativ gibt es auch Sicherungskästen in Kellern oder Fahrradräumen. Sollte der Strom im ganzen Haus “tot” sein, dann greifen Sie auf Akkus zurück, welche Sie im Vorfeld natürlich aufgeladen haben sollten. Haben Sie keinen Laptop oder fallen die Akkus aus anderen Gründen aus, fahren Sie zu Ihrem nächst besten Kollegen, Verwandten, Bekannten, Nachbarn oder Freund. Diese sollten Sie natürlich im Vorfeld schon informiert haben, so dass Sie sicher gehen können, dass diese auch da sind. Alternativ suchen Sie sich eine öffentliche Stelle mit Steckdosen und nehmen Sie Ihre Technik mit (z.B. Bibliothek, Uni, Internetcafe).

8. Persönlicher Ausfall

Ein persönlicher Ausfall durch Krankheit, Unfall oder sonstige Umstände ist immer eine unschöne Sache. Noch unschöner ist es jedoch, wenn Sie beispielsweise als “Mittelpunkt” oder Hauptfigur eines Launches, einer Kooperation oder einer großen Produkteinführung ausfallen. In solchen Situationen sollten Sie wenigstes eine Person im Vorfeld instruiert haben, was nun zu tun ist.

Notfall: Schreiben Sie sich im Vorfeld alle relevanten Namen, Adresse, Emails und Telefonnummern auf, um die entsprechenden Menschen, Mitentscheider und Verantwortlichen zu informieren. Es kann immer mal ein Unfall passieren oder etwas unvorhergesehenes dazwischen kommen. Wichtig ist, dass die Kampagne oder der Zahltag, welchen man unter Umständen Monate geplant und ausgearbeitet hat, nicht ins stocken gerät. Informieren Sie in so einem Fall schnell die entsprechenden Menschen, so dass diese den weiteren Vorgang planen und ggf. am Markt kommunizieren können.

9. Verkaufsvideo-Ausfall

Dies ist ein weiteres großes Schreckgespenst, welches in einer Kampagne oder einem Launchszenario, wo dutzende oder noch mehr Affiliates beteiligt sind, passieren kann. Es gibt jedoch eine recht simple Lösung dafür. Hosten Sie das Video bereits im Vorfeld an 2-3 verschiedenen Stellen.

Notfall: Die meisten Verkaufsvideos auf der eigenen Website werden auch selbst gehostet. Um den Ausfall des Videos während einer Verkaufsphase vorzubeugen, hosten Sie Ihr Video ebenfalls bei Amazon S3, bei Youtube und noch einem Anbieter Ihrer Wahl. So können Sie im Notfall leicht das Video von einem anderen “Hoster” (z.B. Youtube) temporär in Ihre Verkaufsseite integrieren. Alle Links zu den entsprechenden Accounts bzw. die “Embeded Codes” für die Videos sollten Sie bereist im Vorfeld zusammen tragen, damit es im Notfall keine größeren Verzögerungen gibt und die potenziellen Kunden schnell wieder Zugriff auf das Video haben.

10. Email-Service-Ausfall

Der Ausfall eines Email-Service-Providers kann ebenfalls unangenehme folgen haben, besonders wenn zusammenhängende Kampagnen und Launches geplant wurden und bereits laufen. Durch den Ausfall eines Newsletters, eines Mailings oder ganzer Autoresponder-Flotten ergeben sich durchaus ernstzunehmende Nachteile, welche sich deutlich auf die Kommunikationstrategie und den damit verbundenen Umsatz auswirken können.

Notfall: Erstellen Sie in jedem Fall ein komplettes Backup all Ihrer Kundendaten, Leadlisten, Newslettertexte und Autoresponder-Einstellungen. So haben Sie auch im Notfall jederzeit die Möglichkeit, Ihre Daten in einen neuen Account des selben Anbieters zu importieren… oder besser noch in den Account eines komplett anderen Anbieters. Dazu müssen Sie im Vorfeld sich für einen alternativen “Notfall-Anbieter” entscheiden und bereits einen kostenlosen Account einrichten. Die meisten Dienstleister bieten dies an und so können Sie im Notfall einfach und schnell auf einen “Premium-Account” upgraten. In den meisten Fällen dauert dies nur wenige Minuten und Sie erhalten entsprechenden Zugang und können Ihre zeitsensitiven Kampagnen fortsetzen. Darüber hinaus sollten Sie natürlich Ihren “alten” Anbieter informieren, so dass dieser das Problem in Ihrem Original-Account zügig beheben kann. Nutzen Sie bei solchen zeitkritischen Situationen nach Möglichkeit nie Emails sondern immer das Telefon.

11. Sonstige Katastrophen

Naturkatastrophen, einstweilige Verfügungen, Sabotagen, Brandstiftung…

Hier helfen entweder die Polizei, eine gesunde Brise Humor oder einfach nur Beten!

Fazit

Man kann sich natürlich nicht gegen alles vorbeugend vorbereiten und man kann es auch “übertreiben”! Die hier aufgeschlüsselten Notfälle sind teilweise Extreme und mit großem Aufwand verbunden. Für den normalen Webmaster-Alltag reichen sicherlich schon einfachere Vorkehrungen. Geht es jedoch um beispielsweise große Prelaunch-, Relaunch- und Launch-Szenarien, wo bekannterweise schnell einige hunderttaused Euro binnen weniger Tage umgesetzt werden, dann sollte man schon sich die Notfall-Checkliste genauer anschauen.

Es muss nichts passieren, und in den meisten Fällen läuft auch alles glatt. Vorsicht ist jedoch nicht nur die “Mutter der Porzellankiste” sondern auch angenehmer als Nachsicht… oder die Einssicht, einen Großteil möglicher Umsätze durch die Fahrlässigkeit eines Fehlers verloren zu haben. Die vorgestellten Ideen benötigen lediglich etwas Vorbereitung und Koordination.

Wir selbst haben bei Digitale-Infoprodukte.de eine solche Notfall-Checkliste für Launchszenarien, auf welcher alle relevanten Daten von Telefonnummern, Links, Ansprechpartnern, Adressen, Zugängen, Passwörtern, Servernamen, Kundennumern usw. zu finden sind. Vielleicht braucht man so eine Liste nie, vielleicht auch nur ein einziges mal… und dann wäre es mit Sicherheit ziemlich schmerzhaft, wenn Sie völlig unvorbereitet wären…

Für Ihre Erfolg im Internet!

Freundliche Grüße
Tobias Knoof

Nur noch wenige Tage! HypnoticMind kommt…

Vorfreude auf HypnoticMind! Nur noch wenige Tage...

Vorfreude auf HypnoticMind! Nur noch wenige Tage…

Alles weitere hier demnächst auf Digitale-Infoprodukte.de!

2. Empfehlen Sie diesen Beitrag weiter!


3. Mehr davon in unserem Newsletter!


TIPP: Professionelle Produkte zur Kundengewinnung!

Mehr Traffic & Besucher in Rekordzeit!

Über den Autor

Tobias KnoofTobias Knoof ist Gründer des Online-Marketing-Magazin www.Digitale-Infoprodukte.de und ausgewiesener Traffic-Experte im Internet. Das Magazin schaffte es innerhalb von nur 2 Jahren nach der Domainregistrierung zu den 1.000 trafficstärksten Webseiten im deutschsprachigen Raum zu zählen. Allein in Deutschland gibt es jedoch über 16 Millionen „Punkt.de“-Domains. Der Fokus des beliebten Magazins liegt auf den Themen "Erstellung, Vertrieb und Verkauf digitaler Informationsprodukte". Knoof war Traffic Marketing-Manager bei Yopi.de, einem der größten Preisvergleichsportale im Internet und ist Herausgeber des ersten Traffic-Masterkurses im deutschsprachigen Raum, dem TrafficPrisma.Alle Posts von Tobias Knoof anzeigen

16 Comments

  1. Sebastian Czopp
    Sebastian Czopp01-24-2012

    Das ist ein SEHR wichtiger Artikel. Generell machen sich zu viele Menschen zu wenig Gedanken um Ausfallsicherheit.

    Da werden Daten, die in tagelanger Arbeit erstellt wurden, nur auf einem einzigen, 10 Jahre alten Rechner gespeichert.

    Viele sind gar nicht sensibilisiert dafür, dass überhaupt was passieren kann.

    Aus diesem Grund ist diese Zusammenstellung wirklich großartig.

    Lieben Gruß,

    Sebastian

  2. Vitali
    Vitali01-24-2012

    Bei meinem letzten Launch hatte ich Probleme mit dem Verkaufsvideo. Mein Video wollte über YouTube einfach nicht starten, dabei waren die E-Mails bereits raus… zum Glück hatte ich eine Textversion des Verkaufsvideos, das das Verkaufsvideo ablösen konnte… ansonsten wäre der Launch sicherlich komplett ruiniert, auch wenn es eher ein kleiner Launch war.

  3. Josef-A.
    Josef-A.01-24-2012

    …es kann immer was etwas passieren:
    vor 4 Monaten hatte ich mein WP-Plugin für die XML-Sitemap
    ohne Überprüfung up-gedatet und sie war “zerschossen”.

    Zum Glück hatte ich ein Backup zur Verfügung…

    Deine Checkliste ist besonders wichtig!!!

    ..die meisten User machen sich zu wenig gedanken über “Pannen”

    LG

    Josef-A.

  4. Robert Pemsel
    Robert Pemsel01-24-2012

    Da stimme ich Sebastian Ccopp zu genau auf den Punkt gebracht!!!

    LG

    Robert Pemsel

  5. Otmar Witzgall
    Otmar Witzgall01-25-2012

    Hallo,

    das ist ja nicht zu fassen – an was man da so alles denken und Vorkehren treffen muss.
    Danke für die Checkliste1

    Viele Grüße

    Otmar Witzgall
    Outlook-Anwender-Experte

  6. ivanGALiLEO - videoMarketer.de
    ivanGALiLEO - videoMarketer.de01-25-2012

    Very cool Mr. Knoof.
    Like ever – thumbs up.

    “Ausdrucken und groß an die Wand pinnen” :D

    To Your Success
    the ivan

  7. Robert Pemsel
    Robert Pemsel01-25-2012

    was man da alles wissen muss kann ich nur jeden sehr empfehlen……

    Danke für die Info!

    Viele Grüße

    Robert

  8. Horst Gräbner
    Horst Gräbner01-25-2012

    Ich sichere Daten meiner WordPress Systeme und die meiner Kunden immer auch extern und habe da mit den Amazon Webservices gute Erfahrungen gemacht.

    Die Kosten sind absolut gering, bewegen sich teilweise nur im Cent-Bereich und bei Amazon weiss ich, dass die einen guten Ruf zu verlieren haben und daher Ihre Server wie ein rohes Ei behandeln.

    Es gibt für WordPress ein Plugin, mit welchem man direkt einen Amazon S3-Server ansprechen kann, downloadbar unter http://backwpup.com/

    Internette Grüße aus Köln
    Horst Gräbner

  9. Joschka Budach
    Joschka Budach01-25-2012

    Man kann auch negative Dinge anziehen :)

  10. Timo Kühne
    Timo Kühne01-25-2012

    Eine ganz wichtiger Beitrag für Menschen die eher immer optimistisch denken. “Och, es wird schon nichts passieren”. Mir sind schon die skurielsten Dinge passiert. Zum Glück muss ich sagen. Sonst wäre ich heute nicht so vorsichtig. Ich würde jedem empfehlen seine Daten vor großen Veränderungen immer zu sichern.

    Herzliche Grüße Timo Kühne

  11. ivanGALiLEO - videoMarketer.de
    ivanGALiLEO - videoMarketer.de01-25-2012

    Bester Mix:
    optimistisch sein UND verantwortungsvoll handeln :)

  12. Alex Bellon
    Alex Bellon01-27-2012

    Hey,

    klasse Artikel. Über solche Dinge machen sich wirklich die wenigsten Gedanken. Am Besten lernt man sowas aber glaube ich durch eine “schmerzhafte Erfahrung”. Erst wenn man selbst Daten und wochenlange Arbeit aufgrund einer solchen Panne & eines fehlenden Backups verliert, weiß man wie frustrierend das eigentlich ist. Ich rede aus eigener Erfahrung :). Von da an, ist man sozusagen drauf “programmiert” alle Vorkehrungen zu treffen (regelmäßige Backups zu machen ;), um soetwas nicht noch ein mal erleben zu müssen. Wer natürlich schlau ist, lernt aus den “Dummheiten” anderer und aus diesem Artikel.

    Beste Grüße, Alex Bellon

  13. Jorgo
    Jorgo01-31-2012

    Mir ist im letzten Launch mein Server abgeschmiert. Hat mich viele potentielle Kunden gekostet.

  14. Roland Grosse
    Roland Grosse02-02-2012

    Man sollte sich so gut es geht absichern vor jedem Launch. Aber leider kann man nicht alle Faktoren berücksichtigen. Trotzdem Danke für die guten Ratschläge.

  15. Daniel Haas
    Daniel Haas02-16-2012

    Diese Ratschlage sind sehr gut! Hab gerade ein Lesezeichen gesetzt.

  16. Thera
    Thera09-20-2012

    Kommt zwar etwas spät, hab mir die Liste trotzdem ausgedruckt und in FETTSCHRIFT meinen Jungs von der IT hingelegt :)

Kommentar schreiben

    No Twitter Messages