Ich habe auf meinem Blog ein Formular im Sidebar über das ich täglich neue Anmeldungen bekomme. Die Besucher wiederum kommen sowohl direkt von Google (SEO), als auch von anderen Blogs, wo ich gelegentlich Kommentare schreibe.
Aber auch virale Komponenten, wie das Interview mit Haris Halkic (über das Du ja selber zu mir gefunden hast), mein Infoprodukt-Cash Ebook, das ich zueletzt mit Wiederverkaufsrecht angeboten habe, spielen eine Rolle, da ich als guter Marketer natürlich auch Links zurück zu meinem Blog darin gesetzt habe.
Selbstredend gehört auch dazu, dass man guten Content anbietet, was ich über meinen Blog umzusetzen versuche. Leider momentan zu selten, da ich noch an zu vielen Fronten gleichzeitig am kämpfen bin...
"Die Aktion, die mir bis jetzt allerdings den größten Zuwachs an Subscribern beschert hat, war die Teilnahme am 1. "European Giveaway"."
Hierbei gibt man ein Produkt kostenlos, im Gegenzug für die Email-Adresse des Interessenten, ab. Wenn das Geschenk (welches digital ist) wertvoll genug erscheint, dann bereitet es den Besuchern der Giveaway-Seiten auch keine Probleme, die eigene Email-Adresse einzutragen, um an das Geschenk zu kommen.
Sicher, die Besucher könnten auch das One Time Offer annehmen, wodurch sie gegen ein Entgelt direkten Zugang zur Downloadseite bekommen würden, aber die Wenigsten tun dies.
Nach dem Giveaway sind meine List Building Aktivitäten wieder ein wenig ins Stocken gekommen, was nicht zuletzt daran lag, dass ich endlich mal wieder Urlaub gemacht habe. Dadurch konnte ich aber leider nicht am 2. Giveaway teilnehmen, da mir zur Vorbereitung einfach die Zeit fehlte. Aber ich hoffe, beim nächsten Event dieser Art wieder dabei zu sein.
Insgesamt will ich sehen, dass ich wieder wesentlich mehr virales Marketing einsetze, um an neue Abonnenten zu kommen. Das ist mir aufgrund des sehr hohen Zeitaufwandes für mein PLR Ebooks zuletzt nicht besonders gut gelungen - zumal einer der Freelancer, an den ich einige Teile outgesourct habe, gerade selber keine Zeit hat, so dass ich nun doch wieder fast alles selber machen muss.
"Ich kann aber mit Fug und Recht behaupten, dass auch bei mir die Liste an erster Stelle steht, wenn es darum geht, regelmäßige Einnahmen zu erzielen."
Denn ohne eine Email-Liste fängt man bei den Promotions für seinen neuesten Produkte immer wieder bei "Null" an. Für die Verwaltung der Abonnenten und das Aussenden der Emails benutze ich übrigens Getresponse, welches ich schon seit meiner Anfangszeit im Internet-Marketing kenne. Ich hatte zwar zuvor noch Aweber genommen, aber die werden momentan immer teuerer, wenn man eine große Liste hat und da ich auch für die Zukunft planen muss, habe ich mich für Getresponse entschieden, da diese im direkten Vergleich momentan um Längen günstiger sind!
Mein Partnerprogramm, JV-Partnersuche, Google Adwords & Blog-/Forumkommentare.
Demnächst werde ich auch wieder verstärkt andere, bezahlte Methoden für Traffic testen (Bannerwerbung, direkte Werbung auf high Traffic Websites), um zu sehen, wie man den Besucherstrom etwas beständiger werden lassen kann, da z.B. die Anzahl der Besucher durch SEO nicht immer gleich hoch ist und die Rankings mal steigen, mal fallen.
Dafür ist die Konkurrenz für "Geld verdienen im Internet"-Themen einfach schon zu groß. Und auch Forum- und Blogkommentare sind irgendwann nur noch in den Archiven zu finden und nicht mehr bei den aktiven Themen, so dass immer weniger Besucher kommen, wenn man diese Dinge nicht täglich betreibt (mache ich selber momentan leider auch nicht täglich).
Momentan launche ich meine eigenen Produkte hauptsächlich noch über meine eigene Liste. Normalerweise würde man zuerst massiv JV Partner rekrutieren, viel guten Content (hauptsächlich in Form von Videos) in der Pre-Launch Phase liefern und die Leute "heiß" auf das kommende Produkt machen.
Da es hier in Deutschland aber kaum geeignete JV Partner mit riesigen Listen gibt, gestaltet sich das Ganze noch etwas schwieriger hierzulande. Leider habe ich noch nicht genügend Kontakte auf die ich für solche Fälle zurückgreifen kann - obwohl ich jetzt, durch mein PLR Ebooks, einige Partner gewonnen habe, die auch Sales generieren können (aber 80-90% der Affiliates tun aber einfach zu wenig, um Sales zu bekommen).
Insgesamt ist dies aber noch überhaupt kein Vergleich mit dem, was sich auf dem US-Markt tut, wenn ein neues Produkt rauskommt, wo der Hype um ein Produkt so groß sein kann, dass am Launch-Tag ganze Serverstraßen lahmgelegt werden, weil so viel Traffic auf die Webseite einströmt.
"Das sind die Tage, an denen Millionäre gemacht werden."
Im Gegensatz zu vielen Ungläubigen hierzulande, die so etwas als "Aufbauschen" abtun und nicht glauben, dass solche Summen erzielt werden können, glaube ich daran, weil ich selber schon bei solch einem Mega-Launch sehr erfolgreich war: 2004 als John Reese sein "Traffic Secrets"-Paket gelauncht hat und ich innerhalb von 3 Tagen knapp $3000 verdiente.
Da braucht man sich ja nur mal auszumalen, wieviele Affiliates er hatte, die wie ich waren oder noch wesentlich bessere, mit Listen in die Hunderttausende (ich hatte damals erst knapp 3000 Abonnenten für meinen Newsletter).
So ist es kein Wunder, dass John als erster die 1 Mio. Dollar Schallgrenze innerhalb von 24 Stunden geknackt hat.
Er war ja auch vorher schon ziemlich bekannt. Aber durch die hohen Kommissionen und dadurch, dass er das Paket gratis an die Elite der Internet Marketer schickte (selbst ich bekam eines, obwohl ich damals noch gar nicht so bekannt war - allerdings war zu der Zeit meine Website für ein Top-Keyword aus dem IM Bereich Platz 2 in Google), um diese für den Launch zu gewinnen, hatte er wirklich hunderte, wenn nicht gar tausende von Affiliates, die Werbung dafür machten.
"Anfänger sollten erst einmal durch viel guten Content zeigen, dass Sie etwas von Ihrem Thema verstehen und sollten sehen, dass sie Testimonials von anderen Größen aus ihrem Bereich bekommen können."
Bei solchen Launches, insbesondere, wenn Sie im "Make Money Online" Bereich stattfinden, geht die Glaubwürdigkeit über alles. Diese muss unterstrichen werden, so dass gar nicht erst Zweifel an den Werbeaussagen aufkommen. Natürlich muss man sich auch entsprechend viele Partner suchen, die das Produkt für einen mitvermarkten. Das kann ziemlich viel Arbeit sein, diese alle anzuschreiben oder die Leute am Telefon anzurufen und nachzufragen, ob diese Interesse hätten.
Wenn dann aber auch noch der Preis für das Produkt stimmt, dann sind den Einnahmen kaum noch Grenzen nach oben gesetzt!
Die Qualität der Produkte (werden die Werbeversprechen eingehalten oder ist es nur "heiße Luft"?), der Kundenservice, Outsourcing (und damit einen höheren Output an Produkten, die man vermarkten kann) der Preis, der Verkaufsbrief (und somit die Konversionsrate), die eigene Liste und welche Listen von anderen einen beim Launch bzw. der weiteren Vermarktung unterstützen.
Last but not least, die Reputation des Produktanbieters.
Die erfolglosen Infomarketer springen von Projekt zu Projekt, ohne erst einmal abzuwarten, wie man den größtmöglichen Profit aus dem aktuellen Projekt herausziehen kann.
Es werden Websites online gestellt, die vom Thema her keinen interessieren, oder wo die Verkaufsbriefe so schlecht sind, dass nie im Leben überhaupt jemand auf die Idee käme, das angebotene Produkt zu kaufen.
"Es wird zu wenig Recherche betrieben und zu wenig vorab geplant."
Diese Leute setzen sich dann meist auch keine Ziele, sondern machen einfach einen Test nach dem anderen, ohne jemals wirklich an sich oder den Projekten so zu arbeiten, dass sie erfolgreich sein könnten. Diese Unbelehrbaren geben dann irgendwann auf, weil sie einfach keinen Erfolg haben und sagen dann, dass das Ganze mit dem Internet-Marketing und dem Geld verdienen im Internet großer Humbug ist.
Dabei sind diese zumeist selber schuld, da sie nicht aus ihren Fehlern lernen und immer das Gleiche machen. Man kann nicht immer wieder das Gleiche machen und erwarten, dass sich die Ergebnisse ändern.
Wenn man es halt selber nicht auf die Reihe bekommt, ein Projekt zum Erfolg zu führen, dann sollte man sich Hilfe holen - von entsprechenden IM-Beratern oder zunächst einmal in entsprechenden Foren nach einem Feedback fragen. Dann weiß man zumindest, wo man ansetzen muss, oder ob es überhaupt einen Sinn macht, das Projekt weiter zu verfolgen.
"Erfolgreiche Infomarketer planen mehr vorab, weil sie wissen, dass davon der Erfolg abhängt."
Wenn man sich z.B. das falsche Thema für sein Infoprodukt aussucht, dann kann das Projekt schon zum Scheitern verurteilt sein, noch bevor überhaupt der Salesletter verfasst wurde. Deswegen steht die Recherche immer an erster Stelle.
Hat man dabei ein positives Ergebnis, dann geht man die nächsten Schritte an, die u.a. das Erstellen des Produktes, das Registrieren eines passenden Domainnamens und das Verfassen des Verkaufsbriefes beinhalten. Durch die Qualität des Produktes und die Einzigartigkeit im bestehenden Markt kann der erfolgreiche Infomarketer so fast schon sicher sein, dass sein Projekt ertragreich wird.
Ich werde auch weiterhin Ebooks verkaufen - sowohl an den Endkunden, als auch an Leute, die solche Ebooks selber weiterverkaufen wollen.
Der Ebookmarkt hierzulande ist noch absolut unterentwickelt und es gibt viel zu wenig Spezialisten, die sich überhaupt mit der Vermarktung oder dem Produzieren von Ebooks auskennen. Das muss sich unbedingt ändern. Ich bin im Prinzip seit 2001 Fan von Ebooks zu Spezialthemen, die noch nicht anderweitig in "normalen" Büchern abgehandelt werden.
"Gerade, die Ebooks aus dem "Make Money Online" Bereich sind in der Regel nicht als normale Bücher zu haben und sind deshalb einzigartig."
Aber man muss natürlich schon sehen, dass man solche Ebooks von Personen kauft, die sich auch genügend mit dem Thema auskennen und die entsprechende Erfolge vorzuweisen haben.
Ansonsten denke ich, dass das Interesse an Ebooks zu Spezial-/Nischenthemen auch hierzulande weiter ansteigen wird. Das Schöne an den digitalen Produkten ist ja, dass man so gut wie keine Wartezeit hat, nachdem man erst einmal bezahlt hat. Denn der Internetnutzer will die Information JETZT und nicht erst in ein paar Tagen, wenn sich das Interesse vielleicht längst wieder gelegt hat...
Ich denke, das Interesse an digitalen Informationsprodukten wird auch bei uns weiter ansteigen - nicht zuletzt, weil jetzt im Prinzip jeder, direkt von zu Hause aus, zum Autor werden kann und so seine persönlichen Erfahrungen weitergeben kann, ohne dass er sich erst um einen Verlag und das ganze Drumherum kümmern muss.
Die Leute gehen ins Internet, um an Informationen zu kommen. Und wenn jemand die richtigen Informationen im richtigen Paket und SOFORT liefern kann, dann werden Menschen auch bereit sein, für gefragte Informationen zu bezahlen. So haben dann beide Seiten etwas davon: Anbieter und Käufer. Spezialinformationen werden immer genügend Interessenten finden.
Ich hoffe, dass ich mit meinen Antworten meinen Teil dazu beitragen kann, dass das Interesse an digitalen Produkten bei uns in Deutschland noch weiter verstärkt wird und dass immer mehr Leute ihre eigenen Erfahrungen in Form von Ebooks an andere weitergeben. Zu wünschen wäre es jedenfalls!
Der Blog von Detlev Reimer - www.internetmarketingportal.de
RevenueBlueprint - www.revenueblueprint.com
PLRebooks - www.PLREbooks.de
PowerWebMarketing - www.powerwebmarketing.de/ebook-kostenlos/
Vielen Dank für das freundliche und informative Interview und dir natürlich auch weiterhin alles Gute!
Für Ihren Erfolg im Internet!
Freundliche Grüße
Tobias Knoof
Seiten: 1 2
Hallo Tobias Knoof
Mit dieser Interview Serie ist Ihnen was wirklich ganz tolles eingefallen. Aus dem Interview mit Detlev Reimer konnte ich sehr viel mitnehmen. Fühlte mich jedoch auch in vielem bestätigt. Auch das Interiew mit Helmut Ament ist recht interessant. Nur schade eigentlich dass Sie sehr wahrscheinlich Dr Pott nicht interviewen werden. Aber ich bin gespannt wen Sie sonst noch interviewen werden
Freundliche Grüsse
Hallo Danny,
das freut mich sehr das es dir gefällt. Auch viele andere Leser haben mir dies bereits per Email geschrieben und mit Sicherheit kann man eine Menge aus den Aussagen der Top-Infomarketer lernen. Wer jedoch noch alles dabei ist, wer durch den Vertrieb von Informationsprodukten den Sprung in die finanzielle Unabhängigkeit noch geschafft hat wird noch nicht verraten. Spannend wird es auf jeden Fall, den die anderen Infomarketer haben nicht weniger zu sagen
Viele Grüße
Tobias
Guten Tag Herr Knoof,
Guten Tag zusammen,
"Die Summe aller Einflußgrößen ist unendlich!", sagen wir im Ingenieurwese oft stöhned. Natrlich erschließen sich einem die Dinge erst, wenn man sich eingehend damit beschäftigt. Dass sich auch im Internetmarketing vieles immer im Kreise dreht, das merkt man als Vertriebsmann - bin selber seit Jan.´80 Vertriebsingenieur - rasch. Das ist in nahezu allen IT-Bereichen früher auch so gewesen: unzählige Berater und Besserwisser im CAD-Bereich, die alle schwiegen, wenn es darauf ankam, nämlich darauf, ein sehr komplexes Projekt tatsächlich umzusetzen.
In Spezialanwendungen - ich meine da vor allem wissenschaftlichen Anwendungen wie Molekulardesign, Srömungsmechanik usw. war
das nicht so. Daher glaube ich auch fest daran, dass sich hier in Deutschland ein guter Markt auftut für Spezialthemen - muss überhaupt natürlich nichts mit Wissenschaft zu tun haben - im komplexen Hobby-Bereich, bei unzähligen Themen des alltäglichen Lebens, wo know how gefragt ist. Ganz sicher.
Aber mal ehrlich: Der Gesamtbereich ist ja wirklich sehr umfangreich. Kürzlich hatte ich Riesenprobleme beim Konvertieren von Videoformaten - und Ihr glaubt es nicht, ganz vergessen, dass da ein Icon auf meinem Desktop ist mit dem Titel:
DVDVideoSoft... Planung ist äußerst wichtig: Jahresziele, Monatspläne, Wochenpläne, ToDoListen, AnalysierenStrukturierenUmsetzenKontrolle und das ständig, dynamisch und gaaanz intensiv lernend.
Und Herr Knoof, ich finde es wirklich beachtlich, was Sie hier tun.
Herzlichst Karl Hinkel, Köln
Hallo Herr Hinkel,
vielen Dank für Ihr ausführliches Kommentar. Meines Erachtens geht es auch nur ums Lernen. Wer nicht gerne lernt, kann nicht erfolgreich werden. Deswegen wäre es überaus sinnvoll sich selbst klar zu machen, wie effektiv eigentlich lebenslanges Lernen ist.
Ich bin vor vielen Jahren sogar soweit gegangen, dass ich jahrelang Techniken für Lernbeschleunigung gelernt habe, also sowas wie Speedreading, Photoreading, Flächenlesen, Superlearning, Suggestopädie, Mnemonik oder Mnemotechniken. Nur aus einem Grund: Um anschließend noch schneller und effektiver den eigentlichen Lernstoff zu lernen. Wenn man so will habe ich das normale Lernen aus der Schule weitestgehend verlernt... ein Glück! Denn neuronal gesehen ist nichts destruktiver als stures Pauken, ganz abgesehen von der schwindenden Motivation.
Auf jeden Fall müssen auch Infomarketer regelmäßig Lernen um noch besser und erfolgreicher zu werden. Von großen Vorteil wäre es mit Sicherheit sich selbst Jahresziele, Monatspläne, Wochenpläne bis "hinunter" zu einzelnen ToDoListen zu erstellen, für die beruflichen Ziele, die privaten Ziele und natürlich für die Lernziele. Denn wie sagt man so schön: Je besser man plant, je härter trifft einen der Zufall!
Viele Grüße
Tobias Knoof
Ja, Herr Knoof, vielen Dank für die Stichworte zum Lerntraining, mit 55 sollte ich damit auch mal anfangen. Die letzten Tage habe ich Konzentrationstests gemacht, liege in der Auswertung immer noch weit über dem Durchschnitt. Das ist wohl deshalb so, weil ich seit langem mit jungen Leuten immer wieder neu anfange. Die letzte Arbeit war ein Referat zum Einheitskreis - wissen Sie noch - für einen Abiturienten und künftigen Mitarbeiter. Dabei fiel für mich ein O.K. vom Patentanwalt ab, weil ich seine Fragen zu einem Antrag mit ausgetüftelten Tangensfunktionen beantworten konnte. (Energietechnik)
Reinhold Messners "Berge versetzen" hat mir anfangs diesen Jahres viel gegeben. (Wusste nicht, dass dieser Mann so gut ist.) Bei ihm, Messner, empfindet man die Ernsthaftigkeit als väterlich angenehm. Und dann glaube ich, dass man es schaffen kann, wenn mann durchgängig auf Distanz geht zum weitverbreiteten Lalagagaschischifufublabla... und sich seine Zeit - das unsichtbare Gold des Lebens - nicht von Langeweilern rauben lässt, die unterhalten werden wollen, weil sie ihre Langeweile nicht mehr aushalten. Und dann konsequente Abkehr von den Negativisten, die bei allem nur Gräben und Fallstricke sehen und nie den Garten aller Möglichkeiten.
Es gibt so viele sog. how to - books. Aber dieses ist für mich der absolute Standard, weil es hier um die Knackepunkte überhaupt geht. Und das sind ganz viele: Dr. Wayne Dyer "Führen Sie in Ihrem Leben selbst Regie" - Glaubenssysteme sind problematisch, vor allem fremde. Bei den alten Ägyptern waren die Mistkäfer heilig, in Indien sind es die Kühe heute noch. Glücklich ist, wer seine! Aufgabe gefunden hat, die ihn ausfüllt und zu sich selber führt. Und dann felsenfest an sich glauben.
Dann kommt es "nur noch" auf die Kohärenz an. Damit ist der Gleichklang zwischen dem Glauben und dem Tun gemeint. Kohärenz erkläre ich in Seminaren - da geht es allerdings um Physik - anhand von einigen Metronomen, die unterschiedlich ticken. Stellt man die nun alle auf eine Schaukel, dann schwingen die langsamen schneller, die ganz schnellen langsamer, sehr bald alle gleich. Im Gleichklang alle dem eigenen Ziele zu.
Jesus sagte: Stört dich dein Auge, reiß es aus. Das war ja nur ein Gleichnis. Demotiviert der Partner, lass dich scheiden usw.
Was sonst noch alles stört, kann man auch aufräumen, wie die Festplatte, dann wieder defragmentieren. Alte Prägungen spielen die 80%-Rolle nach Pareto. Das Unterbewusstsein arbeitet damit und spielt so den Autopiloten. "Weißt du was die Hölle ist?" lässt Steven King den Satan im ´Sturm des Jahrhunderts´ fragen, "Wiederholungen!"
Man schätzt, dass 95% unserer Potenziale brachliegen durch das, was uns an Unsinn in den ersten wehrlosen Jahren über die Ohren ins Unterbewußtsein geblasen wurde. Also überlege dir, was du nicht willst und tue dann das, woran du glaubst. Zuvor klopf deinen Glauben ab. Ist es wirklich der eigene? "Führen Sie in Ihrem Leben selbst Regie" - einfach klasse, W.Dyer hat das nach seiner Pensionierung geschrieben, ich liebe den Mann dafür. Und dann: Umsetzen.
Schönen Feierabend!
K.H. 24.06.09
P.S.: In der FAZ las ich Samstag, dass man im Bereich Lerntechniken an Piotr Wozniak nicht vorbeikommt, er hat wohl in USA ein sehr hohes Ansehen. Er kommt aus der Molekularbiologie und lässt sich auch gut googlen...
Klasse Herr Hinkel für Ihren langen Beitrag. Sie scheinen auch sehr belesen zu sein! Ich wünsche Ihnen alles gute und wenn Sie Hilfe im Online-Marketing oder zum Thema digitale Informationsprodukte brauchen lassen Sie es mich wissen.
Viele Grüße
Tobias Knoof
Ihn kannte ich noch gar nicht. Doch die erfolgreichen sind meist nicht immer die bekantesten. Danke für das Interview.