Wer sind die besten und erfolgreichsten Infomarketer im deutschsprachigen Raum? An wen sollte man sich wenden, wenn man selber schnell zu den Topverdienern der Infobranche zählen möchte? Und wie “ticken” sie, die Erfolgsmarketer?
In dieser Serie werden 7 beeindruckende Persönlichkeiten vorgestellt. Erstaunlich dabei: Erfolgsmenschen ticken anders als der “Mainstream”, ja grundlegend verschieden und doch gleichen sie sich in Ihren Zielen, Ansichten und Visionen untereinander.
Im vierten Teil dieser 7-teiligen Interview-Serie stellt Detlev Reimer vom Internetmarketingportal den Gründer von Digitale-Infoprodukte.de selbst vor. Tobias Knoof, Baujahr 77, gilt als strategischer Internet-Marketer sowie Unternehmer und Gründer verschiedener Internet Start-Ups. Sein Interesse gilt dem Aufbau und der Entwicklung der Infomarketing-Szene in Deutschland und er beschäftigt sich seit Jahren mit der Erstellung, dem Aufbau und Vertrieb digitaler Informationsprodukte im Internet.
Wie Tobias Knoof ausgerechnet auf die Infomarketingszene kommt, welchen Lifestyle er bereits lebt und warum er das Infobusiness als das lukrativste Online-Geschäftsmodell aller Zeiten sieht, erfahren Sie in diesem Interview.
Mein Weg zum Infomarketer entstand eigentlich aus der Überlegung heraus, wie man passive Einkommensströme aufbaut, dass heißt, ich wollte Einkommensarten finden, welche einmal angeschoben auch weiterhin Umsätze und Gewinne generieren, sozusagen per Autopilot.
Meines Erachtens gibt es da nicht viele Möglichkeiten, einige davon wären Mieteinnahmen durch Immobilien (Anfangsinvestition oftmals viel zu hoch), Gewinne an der Börse (benötigt Unmengen von Fachwissen, Kontakten, Glück und ebenfalls jede Menge Startkapital) oder aber Gewinne durch automatisierte Geschäftsprozesse im Internet.
Jedoch funktioniert letzteres aus verschiedenen Gründen nur mit digitalen Informationsprodukten optimal.
"Der Vorteil hierbei sind die kaum notwendigen Einstiegskosten, die enormen Gewinnspannen und die im Prinzip geografische Unabhängigkeit."
Außerdem ist der Rohstoff „Information“ für Infomarketer praktisch unbegrenzt und man könnte ein Leben lang zu jeder beliebigen Thematik umfangreiche Infoprodukte erstellen, mit einem Kostenaufwand nahezu Null. Nur eben Zeit brauch man genügend, diese kann man sich aber durch Outsourcing erkaufen.
Angefangen hat das ganze bei mir vor ca. 5 Jahren und Vollzeit beschäftige ich mich seit ca. 2 Jahren mit dem Infobusiness. Dabei habe ich als erstes hunderte von Clickbank-Verkaufsseiten analysiert, mir die Verkaufsprozesse angeschaut, die Verkaufstexte gelesen und die Strategien der besten US-Marketer verfolgt.
Was die Jungs auf die Beine stellen ist wahrlich beeindruckend und bei vielen Erfolgsmeldungen dieser sogenannten Gurus ist mir anfangs förmlich die „Spucke weggeblieben“. Mittlerweile habe ich an die 2.500 solcher Salespages und Landingpages analysiert. Erstaunlich dabei ist, das sie eigentlich alle ein und dem selben System folgen, dass heißt, es ist kopierbar und duplizierbar, und das reizt mich heute noch.
Oh Gott (lacht)... also die ersten Projekte gingen wirklich „drunter und drüber“. Anfang 2000 hatte ich mein erstes Projekt namens goodieboy.de gestartet, welches sich mit dem Verkauf von mp3 Files beschäftigte.
Goodieboy war mein damaliger Künstlername in Frankfurt, wo ich jahrelang als DJ unterwegs war und im heimischen Tonstudio elektronische Tanzmusik produzierte, so was in Richtung Deephouse, Techhouse, Discohouse. Diese Sounds wollte ich dann durch bezahlte Downloads an den Mann oder an die Frau bringen.
Die Webseite wurde monatelang mit Hilfe von Photoshop-Dateien zusammen gebastelt und hatte letztendlich Ladezeiten, welche heute noch als grauenhaft zu bezeichnen wären. Das Projekt wurde nach 2 Jahren eingestellt. Ich würde sagen meine Erkenntnis hier ist:
"Alleine hast du keine Chance!"
Anschließend gründete ich 2003 mit einem Freund eine Grafikagentur, welche man unter art-designer.de im Netz finden konnte. Hier hatten wir die ersten zaghaften Versuche mit Informationsprodukten Geld zu verdienen und entwarfen Informationssammlungen rund um Marketing, Webdesign und Programmierung. Die Resonanz war aber so schlecht, dass wir im Prinzip keine nennenswerten Umsätze generierten und das Projekt samt Motivation in den Weiten des Internets versandete.
Das Problem hierbei war einfach das fehlende Fachwissen selbst, und ohne dieses kann man nun einmal schlecht Lerninhalte und Informationsprodukte für andere erstellen. Erkenntnis:
"Das was du verkaufen willst muss besser sein, als das was die Leute bereits wissen und kennen."
Angespornt durch die bisherigen Fehlschläge und durch das große Interesse einiger Kapitalgeber aus der Internet-Szene gründete ich mit meinem Bruder Anfang 2005 die Bildungsplattform Superlearn.de. Besonders in einem der Endausscheide eines Businessplan-Wettbewerbs hatten wir es verschiedenen Business-Angels angetan, welche bereits vor unserer Zeit große und bekannte Plattform aus der Taufe gehoben hatten.
Nach einigem „Hin und Her“ hatten sich diese Kontakte zwar aus dem Projekt verabschiedet aber wir wollten es dennoch wissen und organisierten uns die finanziellen Mittel selber. Auch bei diesem Projekt hatten wir bereits einige Informationsprodukte und die ersten professionellen Verkaufsseiten erstellt. Das Problem hier war jedoch, dass die entstandenen Kosten für die Mitarbeiter, welche eine komplette Community betreuen mussten (samt Support, Telefon, Forum, Gästebücher, Recherchen etc.) einfach viel höher waren als die Gewinne aus den Mitgliedschaften und den Verkäufen der Informationsprodukte.
Hier habe ich wohl den bittersten und teuersten Lerneffekt gehabt, da wir unter dem Strich sehr viel Geld in den Sand gesetzt hatten. Meine Erkenntnis im Nachhinein:
"Communities zu betreiben kostet Unmengen von Geld, Zeit und Ressourcen, eine Automation ist kaum möglich und die schiere Größe eines solchen Projektes ist für große Umsätze im Internet überhaupt nicht notwendig."
Seit einem Jahr baue ich mir nun die Webseite www.digitale-infoprodukte.de auf, welche vorher noch den Namen Per-Autopilot-zum-Reichtum.de trug, was ein weiterer Lerneffekt war. Der Domainname wirkte „Spamy„ und unseriös und daher wechselte ich den Domainnamen auf den nun bekannten. Seit der Umstellung schießen die Zugriffe, die Kundenmeinungen, die Anfragen per Email und der Traffic in die Höhe und das Wachstum liegt jeden Monat im hohen zweistelligen Prozentbereich.
Das erste professionelle Infoprodukt folgte dann auch kurze Zeit später unter www.premiumminisites.de, wo ich endlich all meine „angestauten“ Kenntnisse über Landingpages und Salespages umsetzen konnte. Die Seite verkauft jeden Tag mehrere Pakete. Was jedoch wesentlich witziger ist, das den Leuten das Design offensichtlich so gefällt, dass sie mir Emails schreiben nur um diese Seite zu loben oder das Design zu kaufen.
Es waren sogar schon Anfragen für Webdesignaufträge und Verkaufsseitenerstellung dabei, welche ich jedoch momentan aus zeitlichen Gründen ablehnen muss. Alles in allem kann man aber sagen, dass nach Jahren des Lernens und den vielen Irrwegen die jetzige Seite ein Volltreffer ist und auf große Resonanz stößt.
Ja, Geld muss in jeder Branche, Nische oder Produktgattung verdient werden, andernfalls wird eine Firma oder die eigene Selbstständigkeit unwirtschaftlich und das funktioniert meist nur kurzfristig, wenn überhaupt.
Ich selbst generiere meine Umsätze über zwei Schienen. Zum einen durch die Einbindung von fremden Affiliateprogrammen in die eigenen Posts, Beiträge, Fachartikel, Ebooks, Signaturen, Newsletter oder Autoresponder. Klickt ein User auf solch einen Link, entstehen je nach Vergütungsmodell die Umsätze sofort (Pay-per-Click) oder aber nach einer definierten Aktion bzw. einem Kauf auf der Webseite des Betreibers (Pay-per-Action, Per-per-Sale oder Pay-per-Order).
"Die Affiliateprovisionen werden dann meist wöchentlich oder monatlich ausgezahlt, auf das eigene Konto oder in den eigenen Paypal-Account, je nachdem wie man das möchte."
Zum anderen generiere ich meine Umsätze natürlich über den Verkauf von Infoprodukten und zusätzlichen Coachingdienstleistungen, welche momentan so gefragt sind, dass ich kaum hinterher komme. Die Infoprodukte werden meist über Paypal bezahlt, so dass die Einnahmen binnen weniger Sekunden nach dem Kauf bereits auf dem eigenen Paypal-Konto eingehen. Daher gehört es zu meinen täglichen allmorgendlichen Ritualen, neben den Statistiken und Zugriffen auch mein Paypal-Konto nach neuen Transaktionen zu durchsuchen und so voller Freude in den Tag zu starten (lacht)...
Geplant ist natürlich eine ganze Menge aber wichtig ist es immer den Fokus zu halten. So sind ganz konkret 3 Projekte in der Pipeline.
"Durch Umfragen und Statistiken habe ich herausgefunden, dass es den Leuten sehr wichtig ist, konkrete Checklisten mit den exakten Schritt-für-Schritt Anleitungen in den Händen zu halten, so dass sie genau wissen, was in welcher Reihenfolge zu tun ist."
Das erste dieser 3 Projekte wird also eine Sammlung von hochwertigen Checklisten incl. detaillierten Beschreibungen zu jeder Checkliste (zwischen 20 und 40 Seiten je Checkliste) sein, welche speziell für Anfänger, Einsteiger und Wiedereinsteiger konzipiert wurden. Das Produkt wird voraussichtlich noch im Juli veröffentlicht werden, die Produktseiten befinden sich bereits in der Testphase.
Das zweite Projekt in der Pipeline wird richtig Klasse werden und ist eine völlig neue Art von Informationsprodukt. Die sogenannten „Profitmaps“ sind das Ergebnis meiner 5-jährigen "Forschungsarbeit" zum Thema Geld verdienen im Internet mit digitalen Infoprodukten. Dabei habe ich bis heute über 2500 Infoprodukte, deren Webseiten, Verkaufsmechanismen, Bezahlmethoden, Trafficflüsse uvm. akribisch analysiert.
Auf den einlaminierten A4-Karten finden die Kunden dann ausführliche Flowcharts und Organigramme, wie Sie Traffic im Internet aufbauen und leiten, wie genau die lukrativsten Verkaufsmechanismen funktionieren, in welcher Reihenfolge Sie welche Webseiten und Prozesse aneinander reihen müssen, um virale Effekte für die eigenen Produkte oder das Partnerprogramm zu erzeugen uvm. Alle Karten behandeln einen anderen Aspekt.
"Da diese Insider-Informationen nicht für die "Breite Masse" gedacht sind, werden die Profitmaps strengstens auf 250 Sets limitiert werden, evt. sogar noch weniger."
Das Paket besteht aus ca. 20 solcher hochwertigen Profitmaps und ist meines Erachtens das Beste, was man als angehender Infomarketer in die Hände bekommen kann, da die aufgezeigten Mechanismen zeitlos funktionieren. Die Karten sind ein absolutes Konzentrat von Verkaufs- und Marketingwissen im Internet. Die Veröffentlichung ist für September diesen Jahres geplant, knapp 30 Sets sind bereits vorreserviert.
Das dritte Projekt in der Pipeline ist das offizielle Handbuch von Digitale-Infoprodukte.de und der Infomarketing-Szene in Deutschland und wird als Referenz in Sachen "Geld verdienen im Internet mit digitalen Infoprodukten" dienen."
Das Handbuch nimmt den Leser an die Hand und zeigt Schritt-für-Schritt, wie man erfolgreiche und vor allem gewinnorientierte Infoprodukte aufbaut, diese erstellt, ungeliebte Aufgaben outsourct, Traffic auf den Verkaufsseiten generiert und vieles mehr. Das komplette Paket einige hervorragende Boni erhalten. Was genau wird jedoch noch nicht verraten. Das Produkt wird voraussichtlich Ende des Jahres veröffentlicht.
Ach ja, und natürlich wird der große 11-teilige Videolernkurs folgen, für welchen bereits jetzt schon Dutzende von Voranmeldungen und Anfragen eingegangen sind. Veröffentlichung ebenfalls Herbst bis Ende des Jahres geplant.
Blog aufbauen, sich als Experte branden, Reputation optimieren (je bekannter je besser)
sehr hochwertige Informationen veröffentlichen in Form von Fachartikeln, Blogposts, Gastbeiträgen, Freebie-Ebooks etc. und im Gegenzug Leads sammeln (je mehr je besser)
eine freundschaftliche, ehrliche und zuverlässige „Beziehung“ mit den eigenen Newsletter-Abonnenten, Kunden und Lesern aufbauen (je persönlicher je besser). Laufen die 3 Punkte optimal und hat man sehr hochwertige Infoprodukte erstellt, reichen kurze Infos per Email nach dem Motto: "Schau mal hier, das könnte dich interessieren..." und man hervorragend davon leben können.
Viele große Infomarketer aus den USA machen es perfekt vor, und sie kommen aus den unterschiedlichsten Branchen und Nischen. Nur eins haben sie gemeinsam: sie sind Marketingexperten! Wer also allgemein vom Verkauf von irgendetwas, z.b. Infoprodukten, leben will, muss als erstes lernen, wie man verkauft und warum Menschen etwas kaufen.
Listbuilding ist eines der Schlüsselthemen überhaupt im Marketing. Faktisch jede Aktion zielt darauf ab, die Bekanntheit zu steigern, dadurch ein "Mehr" an Traffic auf den eigenen Webseiten zu generieren und somit letztendlich mehr Leads zu sammeln.
"Denn nur durch das Sammeln von Leads kann der selbe Traffic mehrfach wieder verwertet werden."
Alle Anstrengungen, Aktionen und Werbebudgets haben einen einmaligen Effekt und müssen jedes mal neu aufgebaut und angeschoben werden, wenn auf einer Webseite nie Leads gesammelt werden, weil einfach nur solange Produkte verkauft werden, wie Marketingaktionen laufen. Das Schwungrad kann aber auch nach hinten losgehen, das heißt, wenn man keine Einnahmen mehr generiert kann man auch keine Marketingaktionen durchführen oder Werbemaßnahmen buchen.
Daher sind Leads im Endeffekt das Endprodukt, die Quintessenz aller Marketingbemühungen, das Ergebnis welches man erreichen will. Hat man einmal eine große Leadliste, welche mit Autoresponder-Software wie Aweber.com automatisiert bedient werden kann, ist man tatsächlich in der Lage, per Autopilot Geld zu verdienen.
Denn mit jedem automatischen Versand, mit jeder Zustellung einer neuen Email an die komplette Liste beispielsweise alle 3 Tage, verdient man bares Geld, indem man z.b. eigene Infoprodukte oder Dienstleistungen bewirbt oder aber andere passende Produkte per Affiliatelink vorstellt.
Je größer hier die Liste ist, je heftiger werden die Umsätze und genau deswegen ist auch tatsächlich das „Geld in der Liste“. Ein cleverer Marketer richtet daher jede Bemühung, jeden neuen Content und jedwede Aktion im Internet auf Listbuilding aus. Durch neue Freebies, neue Ebooks, neue Beiträge, neue Artikel, neue Loginbereiche zu tollen Linksammlungen und so weiter.
Die Frage ist erstens was brauchen die Leute und zweites wie kann ich User dazu motivieren mir im Gegenzug ihre Email zu geben? Und das funktioniert wiederum nur über Vertrauen. Also Blog aufbauen, hochwertige Informationen regelmäßig veröffentlichen, Reputation und Standing optimieren, als Experte branden, den Leuten wirklich helfen und hochwertige Gratis-Informationen veröffentlichen. That´s it!
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Sehr gutes Interview.
Sich selbst Interviewen lassen eine Klasse Idee!
Gruß
Michael Schäfer
Hallo Michael,
schön das dir das Interview gefällt. Die anderen sind übrigens nicht weniger klasse und ebenfalls sehr lesenswert. Und natürlich sollte jeder in seiner Nische oder Branche mit der Zeit versuchen, Interviews zu geben, um sein Brand zu steigern. Eine weitere Möglichkeit wäre das Schreiben von hochwertigen Gastartikeln für andere Webseiten und Blogs.
Viele Grüße
Tobias
Guten Morgen Herr Knoof,
die Idee mit den Checklisten und den Flow-Charts ist prima.
Selbst hatte ich mir schon einen 2-Meter-Bogen an die Wand gespannt, um alles auch in der Totale gegenwärtig haben zu können. Parallel läuft stets ein Textverzeichnis mit, in dem Links, Tipps und Notizen gesamelt werden. Seit 1980 arbeite ich recht konsequent mit Checklisten, wodurch Transparenz, Nachvollziehbarkeit und vor allem Zwangsläufigkeit und somit Zuverlässigkeit entsteht. Alles Gute für Sie und die Projekte!
Karl Hinkel, Köln
Hallo,
klasse Artikel.
Was ich aber nicht ganz verstehe ist die Butterfly Script Geschichte?
Habe gegoogelt und bin mir nicht sicher:
Handelt es sich dabei um ein membership skript wie amember oder was ist das besondere daran?Also was macht diesen Hebel aus?
Vor allem habe ich bislang nur das Skript von mike filsaime und das ist ja nicht gerade günstig.
Vielleicht kannst du ein wenig Licht ins Dunkel bringen.
Grüße
Armin
Hallo Herr Hinkel,
ja ich selbst skribble sehr viele solcher Flowcharts vor mich hin, um das ganze besser visualisieren zu können und den Überblick zu wahren. Vor kurzem habe ich mir verschiedenfarbige beschreibbare Magnete in unterschiedlichen Formen gekauft und schiebe diese nun nach Wunsch auf meinem Whiteboard hin- und her. Kann ich nur jedem empfehlen.
Viele Grüße
Tobias
Hallo Armin,
genau, es geht um das Butterflyscript von Mike Filsaime. Es ist im Prinzip eine Art Membership-Software wie Amember, allerdings um einiges mächtiger. Das geniale an diesem Script sind auch nicht unbedingt die Funktionen, sondern der überaus clevere Verkaufsfluss und Verkaufsmechanismus.
Beispielsweise kann man sehr einfach Backend-Sells, Downsells und Upsells integrieren, spezielle Angebote (OTO - One Time Offer) aufbauen, Splittests der Verkaufsseiten einrichten, Autoresponder programmieren usw. Genial ist auch, das alle User, egal ob Käufer oder nicht, automatisch eine Affiliate-Id bekommen.
Im Membersbereich stehen dann fertige und professionelle Werbemittel zur Verfügung. Allerdings nicht wie bei den großen Affiliate-Netzwerken nur langweilige Banner oder Textlinks sondern fertige Fachartikel, Pressemeldungen, Friend Inviter, Friend Importer, Social Bookmarking Icons, Emailtexte, Newslettertexte, Autorespondertexte, Popups, Bilder, Grafiken usw. Diese muss man natürlich alle selber erstellen bzw. texten aber ich denke es ist klar, dass dieses Affiliatesystem den normalen Affiliate-Netzwerken in Deutschland haushoch überlegen ist, da das Butterflyscript sich auch komplett in den Verkaufsfluss "reinklemmt". Bei allen anderen Affiliate-Netzwerken muss man sich extra registrieren, der Affiliateprozess ist vom Verkaufsflow komplett getrennt und die eigentlichen "Butterfly" Hebel werden nicht mal angekratzt. Das erste Affiliate-Netzwerk welches das erkennt und entsprechend andere Mechanismen aufbaut, wird den eigenen Umsatz zum explodieren und die eigenen Server zum bersten bekommen. Denn richtig eingerichtet schaukelt sich das Butterfly-Script in Sachen Traffic bis zu einem gewissen Grad selber auf. Wer das nicht glaubt der schaue sich die Alexa-Rankings von Webseiten der US-Top-Marketer an, welche dieses Script benutzen und erstarre vor Erfurcht!
Noch eine gute Nachricht: Ein befreundeter Infomarketer entwickelt seit einigen Monaten ein deutsches Pondon zum Butterflyscript, welches voraussichtlich in 1-2 Monaten in Deutschland veröffentlicht wird. Wenn es soweit ist, werde ich auf jeden Fall im Blog darüber informieren.
Viele Grüße
Tobias
Super Interview! Ich liebe es von den großen zu lernen. Und von Tobias Knoof so wieso.