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Sales Flow für digitale Informationsprodukte

Möchten Sie im Internet gerne etwas verkaufen, Geld verdienen und Umsätze generieren? Vielleicht sogar mit eigenen digitalen Informationsprodukten, sicherlich mit hohen Gewinnen und möglichst mit wenig Aufwand? Ich habe eine gute Nachricht für Sie: In den letzten 12 Monaten hat Digitale-Infoprodukte.de für Sie die Top 100 Webseiten von Clickbank sowie die Verkaufsmechanismen der umsatzstärksten Salespages erfolgreicher US-Marketing-Gurus analysiert und den Verkaufsprozess entschlüsselt. Dieser zieht sich wie ein roter Faden durch alle erfolgreichen Angebote für digitale Informationsprodukte und kann, richtig angewandt, einen wahren Geldsegen auslösen.

Im folgenden habe ich für Sie einen Sales Flow entwickelt, welcher speziell auf den Abverkauf selbst entwickelter digitaler Informationsprodukte abzielt. Die einzelnen Schritte werden weiter unten erklärt. Zum vergrößern und downloaden klicken Sie auf das Bild…

Erklärung zum Sales Flow

1. Emails sammeln und in Autoresponder Software integrieren

Ganz oben finden Sie zwei rote Webseiten. Die linke Seite nenne ich hier einfach "Splash" Page. Sie wird vor die eigentliche Verkaufsseite, die Salespage, vorgeschaltet und dient dem Sammeln von Email-Adressen. Dies hat den Vorteil, dass Sie den Kunde später erneut kontaktieren können und ihm weitere Angebote oder Infos per Autoresponder zuschicken können.

Leiten Sie auf diese Seite das Maximum an Traffic, also alles was geht, und sammeln Sie kräftig Emails (Dass diese nicht weitergegeben werden versteht sich hoffentlich von selbst!). Damit der Kunde bereitwillig seine Email hinterlässt, sollten Sie lieb zu ihm sein und ihm eine Freude machen. Bieten Sie ihm einen gratis Report, Ebook, Leitfaden, Tutorial, ein Video, ein Inhaltsverzeichnis oder irgendetwas Spannendes, was mit Ihrer Webseite und dem hinter der Splash Page liegenden Angebot zu tun hat. Sollte der Kunde sich bereits eingetragen haben, erscheint die zweite rote Seite "Bereits eingetragen". Auf dieser können Sie einen Viral Friend Generator oder Viral Inviter einbauen. Davon abgesehen sollten Sie ihm natürlich den erneuten Login erleichtern und ihm exakt zeigen, wie er nun auf die nächste Seite kommt, besonders da es sich ja um Ihre Salespage handelt.

2. Salespage mit Copywriting, Kaufimpulsen und Handlungsanweisungen aufbauen

Ist der Kunde auf auf der Salespage angelangt, geht es NUR noch um den Verkauf. Lassen Sie also allen Schnickschnack weg, welcher den Kunden ablenken, unsicher oder unentschlossen machen kann.

Texten Sie psychologisch werbewirksam, helfen und unterstützen Sie ihn bei der Kaufentscheidung und zeigen Sie ihm, mit wem er es zu tun hat und was andere Kunden von Ihrem Produkt halten. Wie Sie eine Salespage mit einem regelrecht hypnotischen Verkaufstext versehen und welche psychologischen Faktoren bei starken Verkaufstexten immer wiederkehren, beschreibe ich Ihnen in einem der nächsten Posts. Hier soll es vorerst nur um den Mechanismus gehen, welcher möglichst maximalen Gewinn bringt.

3. Upsellpage für noch mehr Umsätze integrieren

Der Kunde hat gekauft bzw. auf "Jetzt kaufen" geklickt. Leiten Sie ihn nun gleich zum Payment-Anbieter weiter? Nein!! Machen Sie Backend-Verkäufe oder Upsells - heißt: Wenn Sie auf der Salespage ein Ebook verkauft haben, bieten Sie dem Kunden auf der Upsell-Page ein passendes Video-Tutorial oder ähnliches an.

Denn mehr als 30% der Kunden, welche sich bereits für das Produkt auf der Salespage entschieden haben, werden sich auch für das Upsell-Produkt entscheiden. Die Upsell-Page muss jedoch wesentlich kürzer sein und unten einen großen, klar erkennbaren Link enthalten, mit welchem das Angebot übersprungen werden kann. Je nach dem ob der Kunde das Upsell-Produkt gekauft hat oder nicht, leiten Sie ihn zum Payment-Anbieter und übergeben die entsprechenden Parameter wie Preis, Menge, Rabatt etc.

4. Vom Payment-Anbieter zur Dankepage / Loginpage weiterleiten

Beim Payment-Anbieter definieren Sie eine "Dankepage". Auf diese leiten Sie den Kunden nach dem Bezahlvorgang. Auf der Dankepage fragen Sie erneut Daten wie Name und Email ab, welche automatisch als Login für den Members-Bereich genutzt werden, in welchem Sie das Produkt zum Download anbieten.

Gleichzeitig können Sie eine neue Liste bei Ihrem Autoresponderdienst (z.b. aWeber oder getResponse) erstellen und mit der vorherigen Liste aus der Splashpage abgleichen. aWeber hat dazu eine Funktion, mit welcher es möglich ist, User von einer Liste zu entfernen, sobald sie in einer neuen Liste eingetragen sind. Die erste Liste von der Splashpage würde bei Nichtkauf dem User per Autoresponder das Ebook empfehlen. Die zweite Liste würde den User aus der ersten austragen (er hat ja nun das Ebook) und in die zweite Liste eintragen, welche z.B. ein Folgeprodukt, das Produkt der Upsellpage oder irgend ein anderes Affiliateprodukt bewirbt. Nach dem Login erhält der Kunde eine Email mit den Zugangsdaten.

5. Downloads im Members-Bereich anbieten und Kunden automatisch als Affiliate eintragen

Ist der Kunde im Members-Bereich, kann er sein Produkt downloaden. Gleichzeitig hat er eine Affiliate-ID erhalten und kann verschiedene Werbemittel im Members-Bereich nutzen, um das Produkt zu vertreiben und sofort Geld zu verdienen (Bieten Sie fertige Emailtexte, Banner, Friend Inviter, Textlinks, fertige Signaturen,...).

Im Members-Bereich können Sie auch auf einer Seite weitere Produkte von sich bewerben, Upsells machen oder tolle und interessante Links zu artverwandten Produkten, Tools oder Informationen anbieten (welche natürlich Ihre Affiliate-Id zum entsprechenden Partnerprogramm enthalten!). Alles in allem summieren sich so eine Menge Hebel zu starken Umsätzen. Fertige Membership-Bereiche können Sie übrigens bei Clickbank erwerben und für jedes Ihrer Projekte aufs neue nutzen!

Für Ihren Erfolg im Internet!
Tobias Knoof

Kategorie: Geschäftskonzepte / Ressourcen

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Kommentare

Martin 4. März 2010
Leser

Hallo Tobias

der SalesFlow ist äusserst interessant und effektiv. Kaum zu verstehen warum solche Sales Flows nicht vermehrt im deutschsprachigen Raum vertreten sind. In den US ist das längst an der Tagesordnung.

Gibts eine fertige Lösung um AWeber mit einem Mitgliederbereich zu verknüpfen? (Abfrage der Userdaten per Aweber Formular, versand per email und gleichzeitige Verwendung der Daten für einen Downloadbereich)

Beste Grüße,
Martin

Tobias Knoof 5. März 2010
Leser

Hallo Martin,

du hast vollkommen recht, in den USA sind solche Flows wohl bekannt und an der Tagesordnung. Praktisch jeder in den Top 100 nutzt diese oder Teile davon, jenachdem ob ein Produkt, eine Membership-Seite oder was auch immer beworben werden soll.

Ja, es gibt hier und da ein paar vereinzelte Systeme, welche alle wichtigen Funktionen mit an Board haben. Diese sind jedoch meistens englischsprachig. Ich selbst nutze http://www.butterflymarketing.com. Im deutschen Sprachraum habe ich leider noch nicht viel gefunden. Aber das was ich so mitbekomme, lässt hoffen. 2-3 Systeme stehen bei verschiedenen Kollegen für dieses Jahr in der Pipeline!

Viele Grüße
Tobias

oliver corzilius 18. November 2011
Leser

Geniale Darstellung eines nach neuesten psychologischen Erkenntnissen optimierten Verkaufsprozesses mit besonderem Fokus auf einer überzeugenden Upsell-Strategie. Die Infografik fasst alle Komponenten wunderbar klar strukturiert zusammen.

Vielen Dank!

Herzliche Grüße
Oliver Corzilius, ocormedia.de

David Desju 29. Januar 2012
Leser

Hallo Tobias,

der Verkaufsflow ist wohl einer der stärksten Verkaufsmultiplikatoren, die es gibt. Wenn jemand sich entscheidet, ein Produkt zu kaufen, hat er momentan ein Bedürfnis / ein Problem, welches er gelöst haben möchte. Warum nicht diesen Kunden dann tiefergehende Informationen durch einen Upsale anbieten.

Mich würde mal interessieren, ob rein mengenmäßig ein Upsale oder ein Downsale zu mehr Verkäufen führt. Wie gesagt, nicht vom Umsatz her, sondern von der Verkaufsanzahl.

Dir alles Gute.

Liebe Grüße

David Desju

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